Die COVID-19-Pandemie hat das Leben weltweit beeinflusst und einen drastischen Wandel in unserer Wahrnehmung von Umgebungen und Beziehungen bewirkt. Während die Lockdowns uns in unsere Häuser einsperrten, fanden wir uns in einer beispiellosen Situation wieder – in der der hektische Alltag plötzlich zum Stillstand kam und die Schönheit sowie die Komplexität unserer Wohnräume offenbarte. Zunächst erzeugte der Lockdown ein Gefühl der Tragödie. Viele sahen sich mit Unsicherheit, Gesundheitsrisiken und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Doch inmitten von Widrigkeiten entstand die Gelegenheit zur Introspektion und Neubewertung. Unsere Häuser verwandelten sich von einfachen Unterkünften, in denen wir übernachteten, in facettenreiche Räume, die verschiedene Lebensaspekte umfassten. Sie wurden zu Zentren der Sozialisierung, Zusammenarbeit, Arbeit, Entspannung und sogar körperlicher Aktivität. Die Räume in unseren Häusern wurden zu Arenen der Verbindung, die es uns ermöglichten, trotz physischer Einschränkungen durch gemeinsame Erlebnisse eine Bindung aufzubauen. Dies führte zu einer neu gewonnenen Wertschätzung für das Miteinander und verstärkte die Vorstellung, dass ein Zuhause mehr ist als nur eine physische Struktur.